6., 9., 10. Dezember, 20.00 Uhr:
WORKING CLASS ZERO. Es gibt so viel zu tun und niemand will es bezahlen.
Uraufführung
Inszenierung: Fanny Brunner
Dramaturgie: Hans-Jürgen Hauptmann
Können wir uns ein Leben ohne Arbeit noch vorstellen? Was ist Arbeit überhaupt? Gibt es genug für alle? Und was, wenn nicht? Zerbricht die Wohlstandsgesellschaft in zwei konkurrierende Lager? WORKING CLASS ZERO nimmt die Zukunft von Arbeit und die Entwicklung ihrer gesellschaftlichen Auswirkungen unter die Lupe. Das Stück ist die Fortsetzung des erfolgreichen Theaterprojekts "Guter Morgen Marienthal".
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„Guter Morgen Marienthal“, wurde im Juli 2011 am Industriegelände jener Fabrik in Gramatneusiedl uraufgeführt, die durch ihre Schließung 1930 einen ganzen Ort über Nacht arbeitslos werden ließ und die in der Studie „Die Arbeitslosen von Marienthal“ von Marie Jahoda und Paul Lazarsfeld weltbekannt wurde. Der Fokus jener Produktion war auf den Ort, die Menschen und ihren Geschichte(n) gerichtet.
„Es besteht allgemeine Übereinkunft darüber, dass wechselseitige Bewegungen, die von einer Gruppe von Personen ausgeführt werden, die einem rhythmischen Schema folgen, Befriedigung gewähren ganz abgesehen davon, was durch die Bewegungen hervorgebracht wird.“ (C. P. Walker, „Toward the Automatic Factory“).
Mit: Katrin Grumeth, Johanna Orsini-Rosenberg, Horst Heiss, Johannes Schüchner, Sophie Kim, Vina Yun, Phung Tran, Li Ying Ying, Xie Ying, Yo Ban, Lin DingWei u.a.
Eine Produktion von dreizehnterjanuar Wien in Kooperation mit GARAGE X,
Mit freundlicher Unterstützung von VÖGB & Okto.
Publikumsgespräche nach jeder Vorstellung:
6. Dezember, 20.00 Uhr:
Otmar Pregetter, Co-Autor des Buches "Das Ende des Geldes" & Eugen-Maria Schulak, Institut für Wertewirtschaft.
MODERATION: Renata Schmidtkunz, ORF-Journalistin
9. Dezember, 20 Uhr:
Robert Misik, Polit-Autor, Journalist & Blogger und Fritz Hinterberger, SERI
MODERATION: Manfred Horak, kulturwoche.at
10. Dezember, 20 Uhr:
Heide Kouba, Drehbuchautorin "Einstweilen wird es Mittag", ein Film von Karin Brandauer
MODERATION: Manfred Horak, kulturwoche.at